Obwohl sie nur einmal im Juni blüht, ist eine meiner Lieblingsrosen die sehr zuverlässige und gesunde gestreifte Rose Rosa mundi.

Wohl nach Rosamund Clifford, der Geliebten Heinrichs II, König von England benannt, gehört sie zu den historischen Rosen. Als älteste gestreifte Rosa gallica findet sie seit dem 16. Jahrhundert Erwähnung. (Zur Legende siehe auch http://oldroses.nl/my-roses/gallicas/rosa-gallica-versicolor-rosa-mundi/ )

Sie ist eine Mutation der Apotheker-Rose Officinalis. Deren Blüten-Auszug wirkt adstringierend, lindert  Mund- und Rachenbeschwerden und beschleunigt die Wundheilung.

Obwohl ich ihren Duft zwar nicht schlecht aber weder besonders intensiv noch aufregend finde, wurde diese Rose auch zur Gewinnung von Rosenöl genutzt.

Die Gewichtung und Verteilung der Farben variiert sehr stark und wird sehr schön durch die auffallenden gelben Staubgefäße kontrastiert. Irgendwie sieht sie damit zum Reinbeißen appetitlich aus. Erinnert mich immer an Himbeerquark 🙂

Das finden die Bienen offensichtlich auch. Da die Rose nur locker gefüllt ist, ist sie heiß umschwärmt.

Toll ist auch, das man die unveredelte wurzelechte Rose problemlos durch Absenker oder Stecklinge weitervermehren kann. Besser noch, sie erledigt das auch alleine durch Wurzelausläufer. So ist auch mein Exemplar bereits selbstständig dabei sich zu vermehren  und wandert durch den Garten. Die perfekte Rose für faule entspannte Gärtner. Ich schaue ihr dabei nun schon seit über  15 Jahren  zu.

 

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